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Am Donnerstag, 10. September 2026, ereignete sich zwischen Zernez und Susch ein schweres Carunglück. Ein in den Niederlanden immatrikulierter Reisecar kam im Bereich einer Baustelle von der Strasse ab und kippte. Nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden kamen fünf Menschen ums Leben, drei Personen wurden schwer, sieben mittelschwer und dreissig leicht verletzt. Die Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Keine Lust mehr auf Wirtschaftskanzlei oder Grosskonzern? Bei uns vertreten Sie die kleine Frau/den kleinen Mann nach Unfall oder Krankheit gegenüber den grossen Versicherungsge-sellschaften oder Haftpflichtigen – ganz im Sinne von David/Davida gegen Goliath. Wir sind mit rund 20 Anwältinnen und Anwälten zwar die grösste Anwaltskanzlei auf dem Gebiet des Haftpflicht- und Versicherungsrechts in der Schweiz, aber im Umgang trotzdem unkompliziert und familiär geblieben.

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In Basel ist es zu einem schweren Legionellen-Ausbruch gekommen, bei dem eine Person verstorben ist und weitere Betroffene hospitalisiert werden mussten. Der Fall zeigt, wie wichtig eine rasche Klärung der Haftungsfrage bei Gesundheitsgefahren im öffentlichen Raum sein kann. Anwalt Jonas Steiner informiert über mögliche rechtliche Schritte für Betroffene und Hinterbliebene.

Martha’s Rule 21. Juli 2026 Nun ist es soweit: Das Kinderspital führt als erstes Schweizer Spital Martha’s Rule ein. Ein…

Mit dem nachfolgenden Beitrag veröffentlichen wir erstmals einen Gastbeitrag in unserem Newsletter. Wir freuen uns, Ihnen damit eine andere Perspektive auf eines unserer rechtlichen Kerngebiete eröffnen zu können. Anlass bildet das Weissenstein Symposium, dessen zentalen Diskussionen und Impulse direkt auf die Politik und Rechtsentwicklung Einfluss nehmen. Was damit alles schon erreicht werden konnte, lesen Sie nachfolgend. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Guido Bürle Andreoli für die spannende Tour d’Horizon!

Bei längerer Krankheit spielen die gesetzlichen sowie überobligatorischen Leistungen der Pensionskassen oft eine wichtige Rolle neben der Rente der IV. Schadenanwaelte begleitete hier eine Versicherte mit psychischen Beschwerden, deren Pensionskasse ihr die überobligatorischen Leistungen verweigert hatte (aufgrund einer angeblichen Anzeigepflichtverletzung).

Wenn eine Person einen Körperschaden erleidet, stellen sich unvermittelt straf- und haftpflichtrechtliche Fragen. Die Antworten auf diese Fragen können oftmals gleich lauten. So beispielsweise, wenn strittig ist, ob zwischen der schädigenden Handlung und dem Schaden ein Kausalzusammenhang besteht oder dem Täter ein sorgfaltswidriges Verhalten vorgeworfen werden kann. Dennoch sind die beiden Rechtsgebiete strikt auseinanderzuhalten und ein Gleichlauf nur dann zuzulassen, wenn dies im Einzelfall sachlich gerechtfertigt erscheint und die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind. Dies kann anspruchsvoll sein, insbesondere wenn adhäsionsweise Zivilansprüche in einem Strafverfahren geltend gemacht werden. Dann liegt es nämlich am Strafgericht, diese Trennung innerhalb der gleichen Streitsache sauber vorzunehmen. Das gelingt nicht immer.

Wie in unserem Newsletter vom 11.04.2025 berichtet, vertreten wir einen Mandanten in einem invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren, das über Jahre hinweg von erheblichen Verzögerungen geprägt war und schliesslich sogar zu einer vom Bundesgericht festgestellten Rechtsverzögerung führte. Inzwischen ist das Verfahren abgeschlossen. Das Ergebnis ist für unseren Mandanten erfreulich. Der Weg dorthin wirft jedoch weiterhin Fragen auf.

Mit den Sommerferien beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: Wandern in den Bergen, Mountainbiken, Klettern oder andere anspruchsvolle sportliche Aktivitäten. Gleichzeitig steigt jedoch auch die Zahl der Freizeitunfälle deutlich an: die Suva registrierte im Jahr 2025 rund 296`000 Freizeitunfälle; ein Anstieg von 2.8% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert ist, dass mittlerweile rund 64% aller gemeldeter Unfälle nicht am Arbeitsplatz, sondern in der Freizeit geschehen (Suva, Medienmitteilung 21.4.2026). Was viele Versicherte dabei nicht wissen: Wer sich beim Sport oder einer Freizeitaktivität bewusst einer besonders grossen Gefahr aussetzt, geht im Rechtssinn ein «Wagnis» ein. Als Folge können die Unfallversicherungen ihre Geldleistungen mind. Halbieren oder unter Umständen gänzlich verweigern. Die nachfolgenden Bundesgerichtsentscheide zeigen die diverse Bandbreite dieser Praxis auf.