Paraplegie und Tetraplegie

Eine unfall- oder krankheitsbedingte Paraplegie oder Tetraplegie verändert der Leben der Betroffenen grundlegend. Zunächst stehen selbstredend die medizinische Behandlung und Rehabilitation im Vordergrund. Im Verlauf gewinnt jedoch auch die Veränderung des persönlichen und beruflichen Umfelds an Bedeutung. Oftmals ist es den Betroffenen nicht mehr möglich ihre angestammte berufliche Tätigkeit wiederaufzunehmen. Häufig müssen aber auch die wohnlichen Verhältnisse verändert werden. 

Es ist daher frühzeitig zu klären, welche Leistungen den Betroffenen zustehen, damit sie sich privat und beruflich neu orientieren können. Nachdem die Akutbehandlung und Rehabilitation abgeschlossen sind, welche in der Regel entweder von einer Unfallversicherung oder Krankenversicherung übernommen werden, kann die berufliche Neuorientierung in Angriff genommen werden. Dies erfolgt über die Invalidenversicherung, welche auch die notwendigen Hilfsmittel im privaten und beruflichen Alltag zur Verfügung stellt. Bei der Pflege zu Hause sind die Leistungen zwischen der Krankenversicherung und der Invalidenversicherung abzustimmen. Ist die Paraplegie oder Tetraplegie die Folge es Unfalles, müssen jeweils immer auch die Ansprüche gegen mögliche Haftpflichtige geprüft werden. 

Durch die Involvierung von verschiedenen Versicherungen, sind solche Schadenfälle sehr komplex. Schadenanwaelte kann in diesem Bereich auf grosse praktische Erfahrungen zurückgreifen. Daneben haben wir ein gutes Netzwerk an Spezialärzten, welche für medizinische Beurteilungen zur Verfügung stehen. Auch pflegen wir gute Kontakte zu Case Managern, welche die berufliche Neuorientierung vereinfachen können. Damit die Betroffenen optimal Beraten und Vertreten werden können, empfehlen wir so früh als möglich anwaltlichen Rat einzuholen.